Historie FSG v.1890
von Rolf Weidemann und Osman UzgidisWie alles Begann: 1890
Mitteilung aus der Gummersbacher Zeitung am 7.November, 1890:
"Gummersbacher Turnverein [Vorgänger des VfL - Gummersbach v.1861 e.V.]
Gründet eine Fechtabteilung."
Mitteilung aus der Gummersbacher Zeitung aus dem Jahre 1892:
18.August, 1892: "Gartenfest des Fechtvereins in Gummersbach."
1920 bis 1939
Der Fechtverein hatte Bestand bis 1914. Nach dem 1. Weltkrieg lebte der Verein in den 20er Jahren wieder auf und bestand bis 1939. Nähere Daten sind uns unbekannt, da der letzte noch lebende Zeuge und Archivar , Zeitungsreporter Heinz Mühlenweg verstarb , ehe er uns weitere Informationen und Fotos geben konnte. Wir können nur hoffen, dass noch in den nächsten Jahren weitere Informationen aus den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen von anderer Sammlerseite auftauchen werden.
Eine weitere Quelle hat sich mit Herrn Fiedler (LG Oberberg) und Archivar der Oberbergischen Sportzene aufgetan. Er überlies mir einen Zeitungsartikel der 100 jährigen Jubiläumsausgabe der Gummersbacher Zeitung vom 1.Oktober, 1935 von Redakteur Erich Roth. Unter der Überschrift Reiten – Fechten – Schießen steht folgendes: Wenn wir in diesem Zusammenhang das Fechten mit aufführen, obwohl es augenblicklich wieder einmal zu ruhen scheint, so deshalb, weil es eine Zeit gab, da es in einer Abteilung des Gummersbacher Turnvereins lebhaft betrieben und hoffentlich auch nicht entgültig aufgegeben worden ist.
Dieser Artikel zeigt deutlich , dass sich die Gummersbacher Fechter sehr zurückgezogen haben und sich nicht in den nazionalsozialistischen Sport haben integrieren lassen .
Es wird weiter geforscht.
Während des 2. Weltkrieges von 1939 bis 1945 ruhte der Sportbetrieb.
Im Jahre 1953 lebte das Fechten als Unterabteilung des VfL - Gummersbach wieder auf. Nähere Einzelheiten liegen uns aus jener Zeit vor, denn Architekt Klaus Anschütz, langjähriger Abteilungsleiter Fechten und zusammen mit Architekt Paul Deveny, aktive Mitglieder und Förderer des Vereins, beschreiben die Geschichte der Abteilung in der Jubiläumsbroschüre zum 100 Jahren des VfL Gummersbach 1961 wie folgt:
Fechten, damals und heute wieder besonders.
Jeden Sonntagmorgen trafen wir uns hinterm Bahndamm in der alten Küchen- und Kantinenbaracke der „Kesselschmiede“ von L. & C. Steinmüller, die auch als Versammlungs- und Proberaum des Firmen-Gesangvereins, des Spielmannszuges usw. diente. Sonntagsmorgens war sie unser „Paukboden“.
Wir fochten Florett und leichten Säbel. Das es auch die vornehme Disziplin des starren Spanischen Stoßdegens gab, wussten wir, verstanden aber nichts davon. Unser Fechtlehrer und Mentor war Ing. Greger, der es mit dem Training, vor allem mit den Vorübungen – Haltung der Waffe, Körperhaltung , Beinarbeit , Hieb, Stich, Parade – sehr genau nahm. Im übrigen lasen wir eifrig im Lehrbuch und trieben also auch Theorie.
Wir wären aber wohl kaum bei der Stange bzw. an der Klinge geblieben, wenn man uns das Hauptvergnügen verwehrt hätte, und das war immer noch der hartnäckigste Zweikampf, den wir nach allen Regeln der Kunst zu fechten uns zwar bemühten – der jedoch gleichviel fast immer zu einer sehr ehrgeizig ausgetragen unblutigen Mensur , um nicht zu sagen zu einer Art zivilisierten „Schlägerei“ wurde. In aller Freundschaft versteht sich – und im übrigen auch mit größter Fairness ausgetragen. Wir hatten noch keine automatischen elektrischen Treffer-Anzeige-Vorrichtungen. Darum war es Ehrensache ,dass jeder sofort die Klinge senkte, der sich getroffen fühlte.
Wie haben wir gekämpft ! Die Drei Musketiere waren nichts dagegen. Und unsere Begeisterung für den schönen ritterlichen Sport wuchs mit jedem mal. Was tat es , dass wir ziemlich regelmäßig mit langen roten Striemen - früher witzelte man „Brautnacht-Rennomierer“ – aus den Kämpfen hervorgingen, denn (nichts verraten) meist verzichteten wir auf den schützenden „Panzer“ und leichtsinnigerweise manchmal sogar auf die Drahtmaske...... wenn wir buchstäblich schweißgebadet heimgingen unter die Brause, fühlten wir uns richtig glücklich und „ausgearbeitet“ wie nie zuvor.
Wann war das? – So um die Wende der zwanziger und dreißiger Jahre. Wer mitmachte?
Hans Lothar Hoestermann, Kurt Jäger, Klaus, Heinz Mühlenweg u.a. Herr Greger zog von Gummersbach weg, das war sehr schade. Auch der eine oder der andere von uns verließ das Lindenstädtchen vorübergehend. Der „Fechtklub“ löste sich auf. Aber ich glaube, dass alle, die damals mitmachten, noch heute gern zurückdenken. Man sollte sich ernstlich überlegen, es noch einmal wieder anzufangen!
Soweit ein Bericht aus den „wilden zwanziger Jahren von Heinz Mühlenweg. Leider verstarb unser journalistischer Aktiver Heinz Mühlenweg zu früh um uns noch mehr aus dieser Zeit mitzuteilen.
1953
Die Anregung, den Fechtsport wieder voll in das Programm des VfL aufzunehmen, griffen wir gern auf (1953). In den letzten Jahren ist im VfL ständig ein Fechtbetrieb in kleinerem Rahmen durchgeführt worden. Wir hoffen, dass es uns gelingen wird die Abteilung zu vergrößern und dem Deutschen Fechterbund anzuschließen. Fernziel ist, einen Fechtbetrieb mit einer zufriedenstellenden Teilnehmerzahl und mit einem Fechtmeister zu erreichen.
Nachdem die Fechter anlässlich des letzten VfL- Weihnachtskränzchens erstmalig wieder an die Öffentlichkeit getreten sind, wollen wir nun im Rahmen der VfL- Festwoche mit einem Turnier mit internationaler Beteiligung für unseren Sport werben. Wir hoffen, dass diese Veranstaltung uns viele neue Mitglieder bringen wird.
P.S. Unsere Trainingsabende sind vorläufig jeden Montag in der großen Halle an der Diesterwegschule. Interessenten werden gebeten sich zu melden.
Soweit der Bericht von Heinz Mühlenweg und Klaus Anschütz.
Eine weitere Anmerkung: Das Weihnachtskränzchen fand immer 2. Weihnachten in der Stadthalle auf dem Steinberg statt. Dort trafen sich Gummersbacher und ehemalige Gummersbacher mit Familie zum gemütlichen Beisammensein. Leider ist diese schöne Tradition nicht mehr nach der Stadthallenrenovierung und Neuordnung der Eigentumsrechte wiederaufgelebt. Der Bürgerverein versuchte dies zwar mit der Veranstaltung „Tanz in den Mai“, aber auch diese Gummersbacher Tradition verschwand bald vom Veranstaltungskalender.
1961
Fechtturnier 100 Jahre VfL Gummersbach v. 1861
Ausschnitt Heimatsport der OVZ- Gummersbach von H.G. Heinen:
Freitag 8.September,1961 Sporthalle Lochwiese 20 Uhr, Fechtturnier in vier Disziplinen Damen und Herren, Internationale Besetzung:
Mannschaften: Aachener Fechtclub, OFC Bonn (zwei Mannschaften),Rheinischer Fechtclub Düsseldorf, Cercle d E`scrime Lüttich (Belgien), Fechtverein Parade Riposte Vaals (Holland) sowie VfL Gummersbach.
Leider mussten die Gummersbacher in der Mannschaftswertung das Handikap von fünf kampflosen Niederlagen hinnehmen, da sie keine Fechterin aufbieten konnten. Daher landeten sie in der Mannschaftswertung nur knapp hinter dem als Sieger als Sieger erwarteten OFC Bonn auf dem zweiten Platz.
Für Gummersbach fochten Helmut Anschütz (Bruder von Klaus Anschütz), der als Sechster der Studentenweltmeisterschaften soeben aus Sofia gekommen war, sowie Paul Dévény und ein Lütticher Fechtsportler der die Gummersbacher Mannschaft komplettierte. Rund 200 Zuschauer verfolgten die spannenden Kämpfe bis in die Abendstunden.
In den Waffengattungen gab es folgende Plazierungen. Degenspezialist Helmut Anschütz , der bei den Olympischen Spielen in Rom sogar den russischen Weltmeister Kabarow schlagen konnte, wurde Sieger im Degenfechten vor Fechtmeister Jean Goffin, Lüttich, der für den AFC Aachen startete. Dritter wurde Jérome Souren von SPR Vaals.
Im Säbelfechten siegte der Gummersbacher Paul Dévény vor Geisel (OFC Bonn 1) und Bruno Tries (AFC Aachen)
Im Herrenflorett war Wellmann (OFC Bonn II) vor Wolfgarten (OFC Bonn 1 )und Sehen von RFK Düsseldorf erfolgreich.
Schließlich gewann Fräulein Lück vom RFK Düsseldorf (im Damenflorett) vor Frau Michels (OFC Bonn II) und Fräulein Engler (OFC Bonn I).
Dritter in der Mannschaftswertung wurde hinter Gummersbach RFK Düsseldorf vor OFC Bonn II, AFC Aachen und SPR Vaals.
Es war dies die erste Veranstaltung dieser Art in der Gummersbach . Sie sollte eine Werbung für den Fechtsport in Gummersbach bilden und dieser Zweck dürfte erreicht worden sein.
VfL-Vorstandsmitglied Erich Roth begrüßte eingangs die Gäste und Zuschauer und wies auf den werbenden Charakter der Veranstaltung hin.
1965
9. Mai 1965: 3. Veranstaltung des Gummersbacher Bürgervereins „Der Mai ist gekommen“
Auf Einladung von Herrn Fabrikant Werner Ackermann trat die Fechtabteilung in der Stadthalle Gummersbach an. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Sülzer traten folgende Akteure auf: Die 12 Räuber, der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr, der Städtische Gemischte Chor, die Primanerinnen und Primaner der städtischen Gymnasien(Tanz durch die Jahrhunderte.

Auf dem Foto sind folgende Mitglieder der Fechtabteilung zu sehen:
Paul Dévény, Gudrun Fintsch, Klaus Anschütz, Axel Haas, Ulli Herzog, Balduin Kitzia,
Rolf Weidemann und Gela Ebeling (v. l. n. r.)
Kurznachrichten 1965
Die Fechtabteilung wurde in den Aggertaler Turngau und den Rheinischen Fechterbund aufgenommen.
Klaus Anschütz wurde zum Gaufechtwart im Rheinischen Fechterbund berufen.
Die Fechtabteilung erreicht mit 25 Mitgliedern den höchsten Stand seit 1953.-
Die Trainingsabende finden jeden Donnerstag in der Turnhalle des Mädchengymnasium statt. Danach gemütliches Beisammensein im Hotel Lindenhof bei Herrn Hotelier Purrmann oder bei Herrn Minne im Hotel Minne.
Die Fechtabteilung beschickt ein Aufstiegsturnier der Leistungsklasse I im Damen- und Herren-Florett in Bonn. Gela Ebeling wurde Vierte und Gudrun Finsch Siebte im Damen- und Ulrich Herzog Achter im Herrenflorett. Dies war für alle drei das erste Turnier dieser Art. Sollte das Turnier im Herbst gleichfalls so erfolgreich für die Gummersbacher Fechter verlaufen, steigen die VFL-er in die Leistungsgruppe 1 auf.
Die Fechtabteilung hat ihren ersten Fechtmeister nach 1953. Da es in Deutschland z.Zt. kaum deutsche Fechtmeister gibt, waren wir froh in Fechtmeister Nissen , einem Sportoffizier der belgischen Armee aus Köln Müngersdorf zu gewinnen. Fechten gehört bis zum heutigen Tag zur Grundausbildung der belgischen Armee.
An jedem 17.Juni (damals Tag der DEUTSCHEN EINHEIT und somit Feiertag) fand in Köln – Müngersdorf auf dem Gelände der Belgischen Armee ein Fechtturnier der besonderen Art statt. Alle Vereine die von Fechtmeister Nissen trainiert wurden trafen sich zu diesem besonderen Anlass. So traf sich VFL - Gummersbach mit Fechtern aus Moers , Siegen, Düsseldorf, Köln und zwei Mannschaften der Belgischen Armee. Leider konnten wir zu diesem Zeitpunkt gegen solche renommierten Gegner wenig ausrichten, so dass nur gute Einzelplazierungen (Rang 3 bis 5 ) möglich waren. Deshalb haben wir uns besonders auf den späten Nachmittag und Abend gefreut. Nach der Siegerehrung gab es Tanz und gemütliches Beisammensein der Vereine und der belgischen Soldaten im Offizierscasino .
Das französische Essen und die Getränke waren für uns damals etwas exotisches. So kam es , dass wir immer mehr Mitfahrer als Fechter hatten. Nur bei der Rückfahrt hatten wir Probleme einen nüchternen Fahrer zu finden. An diesen Turnieren nahmen die Gummersbacher Fechter auch noch mehrere Jahre später teil, denn alle Fechtmeister der folgenden 20 Jahre waren Offiziere der Belgischen Armee und kamen von Köln oder Siegen zum Trainingsbetrieb nach Gummersbach. Viele Jahre haben die VFL- Fechter von diesen Turnieren in Köln profitieren können, denn für deutsche Fechtmeister aus Köln, Aachen , Leverkusen oder Bonn lag Gummersbach zu weit entfernt .
Oben: 17 Juni 1965 Jährliches Fechtertreffen bei der belg. Armee in Köln-Müngersdorf.
Balduin Kitzia, Roland und Regine Schmidt. Die Gummersbacher Fechter mit Klaus Anschütz, Ulli Herzog, Ehepaar Schmidt und Balduin Kitzia.
Die Gummersbach Fechter mit Fechtmeister Nissen auf dem Kasernengelände
Balduin Kitzia im Gefecht. Im Hintergrunddie Gummersbacher Fechter.

Siegerehrung mit Verleihung der Pokale durch Fechtmeister Nissen.
Anschließend gemütliches Beisammensein im Casino der belgischen Armee. Auf diesem Bild ist Balduin Kitzia, Rolf Weidemann und Roland Schmidt zusammen mit Fechtmeister Penasse im Offizierscasino zu sehen.
Jahre später Abfahrt am Gummersbacher Gummibahnhof nach Köln-Müngersdorf zum jährlichen Fechtturnier am 17. Juni. Joachim Lölsdorf, Ehepaar Kannengießer, NB, Hans-R. Kohl, Manfred Tobschall
Auf dem Sportgelände in Köln-Müngersdorf Gleicher Personenkreis wie links, zusätzlich: Ulli Herzog mit Freundin
Neben unserem Abteilungsleitern Klaus Anschütz und Paul Dévény kamen zwei neue Mitglieder zum VFL – Gummersbach , die der Abteilung neues Leben und neue Kontakte vermittelten. Es war Regine und Roland Schmidt aus Bielstein. Durch ihre Vermittlung konnten wir den Kontakt zu Jahn Siegen herstellen, ein Verein , der eine große Fechtergemeinschaft besaß und jahrelang zu Fechtturnieren besucht wurde.
Wir wurden sogar zu einem Wochenendlehrgang nach Lützel eingeladen (Veranstalter Rhein.+ Westf. Fechterbund) dort haben wir erstmals die Bekanntschaft mit Leistungsfechten gemacht, denn wir kamen alle von Muskelkater gequält nach Hause und versprachen uns doch mehr für unsere fechterische Ausbildung zu tun.
Ein weiterer Höhepunkt 1965 war der Besuch der Deutschen Fechtmeisterschaften in der Ruhrlandhalle zu Bochum (18. bis 20. Juni,1965). Wir Gummersbacher durften aber nur am Abendlichen Fechterball teilnehmen.
1966 Erste offizielle Vereinskasse, Verwalter Margret Werner (ARAL-Tankstelle Hindenburgstrasse ) und Rolf Weidemann.
1967 Mette Prütz heiratet und heißt jetzt Schellhas. Große Hochzeitsfeier in der Lebrechtstr.
1967 Anfang Dezember findet die erste Nikolausfeier mit Turnier statt.
1968 Hochzeit von Magarete Werner mit Balduin Kitzia.
1968 Erstes Fechtturnier mit Jan Siegen und Hagen. Niederlagen aller Mannschaften. des VFL.
1970 (Juli) Hochzeit von Elisabeth Osberghaus und Jürgen Woelke in der Kirche von Lantenbach. Großer Auftritt der Fechtabteilung. Siehe nachstehende Fotos.

1970: Hochzeit Jürgen und Elisabeth Woelke in Gummersbach-Lantenbach auf dem Vorplatz der Kirche, gegenüber Zeltplatz Aggertalsperre.
Kannengießer, Ulli Herzog, J. Lölsdorf, Zusätzlich Rolf Weidemann (links)Hans-R. Kohl, Dorothea Kannengießer

Gratulation durch Manfred Tobschall Spalier der Fechter nach der Trauung.
1972: Einführung der ersten Fechterpässe. Erste Abnahme einer Fechterprüfung im VFL. Ostern 1972 großes Fechtturnier auf der Nordseeinsel Baltrum. Roland und Regine Schmidt stellen Kontakt zur Kurverwaltung her und diese veranlasst die Einladung. Wunderbarer Aufenthalt.

Ehepaar Woelke, Ehepaar Kannegießer, Ehepaar Tobschall sowie Tim Schmidt und Rolf Weidemann
In den 70er bis Mitte der 80er Jahre fanden auch außerhalb des Fechtens private Einladungen bzw. Kegelabende statt. Vor allem die Kegel-Abende im Erholungsheim der Deutschen Kriegs-Heimkehrer und Kriegsbeschädigten an der Bruchertalsperre sind mir noch in guter Erinnerung. Die Eltern von Siegrid Rudolph (spätere Frau von Mitglied Manfred Tobschall ) waren die Pächter des
Hotels. Es war dort recht unterhaltsam und alle Begegnungen förderten die Fechtergemeinschaft. Auch die Hochzeit der Tobschalls waren ein Fechterereignis. Fechtmeister waren in diesen Jahren waren die Sportoffiziere der Belgischen Armee Penasse und Berotte.

Ca. 1975 Einladung der Familie Roland und Regine Schmidt zur Wanderung durch Bielstein und Umgebung. Anschl. Grillfest.
Elisabeth Woelke, Roland und Tim Schmidt, Sigrid und Manred Tobschall.

Oben: Hochzeit Sigrid und Manfred Tobschall in Marienheide
Links:
Einer der vielen Kegelabende im
VDH-Heim der Familie Rudolph.
In ausgelassener Stimmung:
Familie Kannengießer, Familie
Woelke mit Besuch aus den USA,
Ehepaar Tobschall, Roland Schmidt,
Rolf Weidemann.


Fechtertreffen bei Familie Deveny ca.1985.
Oben Links: Frau Dévény und Jürgen Woelke.
Oben Rechts: Regine Schmidt und Paul
Dévény.
Links: Jürgen Woelke, Roland Schmidt
und Ille Anschütz.
1972 Anschaffung eines Regelbuches sowie 1. Werbeaktion der Fechter mit Plakaten in Schulen und Gebäuden der Stadt..
1974 Probleme im Verein , schwindende Mitgliederzahl, wenig Geld. Trotzdem wird der erste Kombimelder 1975 angeschafft.
1976 weitere Finanzprobleme, Aufnahme eines Kredits ohne Genehmigung des Hauptvereins VfL.
1978 /1979 nach Rückkehr aus den USA von Rolf Weidemann werden die finanziellen Probleme unter Mithilfe von Peter Böhmer gelöst. (Einführung von Zusatzbeiträgen und Spendenwerbung sowie private Finanzierung durch einzelne Mitglieder werden Finanzen saniert und Kredit abgelöst).
1980/1981 wird der Verein durch Spenden von Dr. Albrecht und Frau Rita sowie Klaus Anschütz am Leben erhalten.
1983 Am 24.Dezember,1983 stirbt Klaus Anschütz völlig unerwartet an seinem Geburtstag.
Die Fechtabteilung verliert damit seinen größten Förderer und damit auch viele Kontakte .
1983/1984 Die Finanzen sind wieder nicht in Ordnung. Aufgabe des Vereins wird erwogen.
1984 große Plakataktion durch Osman Uzgidis.
VFL- Hauptvorstand saniert die Abteilung durch jährliche Zuschüsse.
1986 125 Jahre VFL Gummersbach v.1861. Fechtturnier in der Halle Steinenbrück.
Mai 1982: 125 Jahre Stadt Gummersbach
Umzug aller Städt. Vereine. Abmarsch an
der Fachhochschule Gummersbach-Reining-
hausen.
Marsch durch die Stadt mit: Rita Albrecht,
Karin Schneider, Rolf Weidemann, Margot
Budischin-Ackermann, Christian Engelbrecht,
Frederik und Matthias Albrecht, Birgit Schnabel, Gitta Hochsattel.
12. September 1986 großer Bühnenauftritt der Fechter mit dem Bühnenstück „Der junge König“. Erfolgreiche Vorstellung im Bühnenhaus Gummersbach im Rahmen der 125 Jahrfeier des VFL- Gummersbach.
Anschließend folgte der Auftritt der VfL-Handballer mit dem Stück: ‚VfL Olymp oder die Erfindung
des Handballspiels’ unter anderem mit Handball-Erfolgstrainer und Weltmeister 2007: Heiner Brand.
Hauptdarsteller Karin Maxeiner und Martin Sabel. Ferner Elke Wilke, Petra Happ, Andreas Rostalski, Torsten Mühl und Osman Uzgidis.
Andreas Rostalski, Karin Maxeiner, Thorsten Mühl, Petra Happ, Osman Uzgidis.

Studienrat Fleischhut gibt die letzten
Anweisungen vor dem Auftritt.
Rechts: Hauptdarsteller Karin Maxeiner
und Martin Sabel.
Copyright: Rolf Weidemann
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51643 Gummersbach
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Tel.:02261/23185
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